09.11.2014 Getrennte Wege

Ein bisschen Abstand tut gut und nach der Enttäuschung und schlechter Laune von gestern beschließen wir, getrennte Wege gehen. Doch halt, bevor Ihr denkt, wie schade, dass der Urlaub eine andere Richtung einschlägt – das ist nur für heute geplant!

Gabriele will unbedingt nach Los Cristianos, den Fahrplan haben wir abends bereits ausgearbeitet. Je früher um so besser und so kommt es, dass ihr Tag wieder gegen sechs Uhr morgens beginnt. Ich höre sie duschen und hantieren und genieße es, mich im Bett noch einmal um zu drehen. Erst als der Kaffeeduft durch die Wohnung zieht, stehe ich auf und leiste ihr Gesellschaft. Ich besorge sogar Brötchen für´s Frühstück.

Als Gabriele aufbricht, genieße ich den ersten Morgen allein am Frühstückstisch mit Buch lesen und Kaffee trinken und Buch lesen und keiner will wissen, was machen wir heute.  Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und ich plane, irgendwo hin zu fahren, wo ich noch nicht war. Die Wahl fällt auf Puertito de Güimar.

Weil der Bus nicht so oft fährt, verbringe ich erst einmal einige Zeit in Santa Cruz und stelle fest, ohne offene Geschäfte lässt es sich in der Mittagszeit gemütlich durch die Straßen schlendern. Ich fotografiere ganz in Ruhe was mir gefällt bis es Zeit für die Abfahrt wird. Die Fotosession beginnt an der Plaza del Weiler und ich folge eine Zeit dem Schienenverlauf der Tranvia.

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Die Linie 120 hält in Puertito de Güimar direkt an der Meerespromenade und mit wenigen Schritten bin ich auf der „Freßmeile“ des Ortes, ein Restaurant liegt neben dem anderen, lassen keine kulinarischen Wünsche offen und sind gut besucht.  In einer blickgeschützten Seitengasse ziehe ich mir ein Sonnentop an, denn an der Südküste der Insel ist es wesentlich wärmer als im Norden. Dafür bläst ein kräftiger Wind. Ich stelle mir vor, wie heiß es in den Sommermonaten ist.

Kinder buddeln im Sand und plantschen mit den Füßen im Wasser, einige Mutige schwimmen im Meer, ein Surfer holt zum zigsten Mal sein Segel aus dem Wasser und steigt aufs Brett und wird von der nächsten Böe wieder umgeweht. Am Strand suche ich mir einen ruhigen Platz, schaue den Wellen zu, lausche den  Brandungsgeräuschen und lasse die Seele baumeln.

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Bei einem leckeren Kaffee warte ich auf den Bus nach Hause und bin wieder eins mit mir und der Welt. Während ich mir etwas koche, schreibt Gabriele in einer SMS, dass Sie am Montagmittag erst zurück kommt. Ich lese mein Buch zu Ende, gehe früh schlafen und so endet dieser „ungeplante“ Tag für mich allein in La Cuesta.


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