Der Urlaub kann beginnen 19.09.2015

Samstagmorgen – ich räkel mich im Bett – herrlich, kein Termin heute – Zeit zum Ankommen 😉 Ein Blick nach draussen lässt mich hellwach werden – mit einem faszinierender Sonnenaufgang fängt der Tag gut an. Kamera geschnappt und ab auf die Dachterrasse. Die Schnappschüsse können sich sehen lassen, so etwas ist auch auf der Insel nicht alltäglich.

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Nach diesem Himmelsspektakel wird erst einmal ausgiebig gefrühstückt und dann breche ich zu meinem ersten Küstenspaziergang auf, bewaffnet mit einem Buch, meiner Kamera, unterwegs kaufe ich im Supermarkt leckere kanarische Bananen und Wasser.  Vorbei an der Sibora-Appartementanlage und dem Blick auf die alte Zuckerrohrfabrik mit erstem Stopp am Playa del Agua Dulce und weiter zur Casa de Telégrafo. Von hier aus wurde 1883 ein Unterwasser-Telegraphenkabel zwischen La Palma und Teneriffa verlegt. Das  2001 renovierte Haus ist unbewohnt. Früher diente es als Wohnhaus für den Angestellten der Telegrafenfirma.

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Ein Gefühl wie „hach, endlich wieder zuhause“ macht sich in mir breit. Ich kann mich gar nicht satt sehen an den Wellen, dem tollen Licht, zum Lesen komme ich gar nicht. Weit schweift mein Blick über den Atlantik, ich genieße das Wellenspiel, die Brandung singt ihr endloses Lied, mal leise, mal lauter. Die Sonne strahlt mit meinem Glücksgefühl um die Wette und wärmt meine alten Knochen so richtig auf.

Meeresrauschen und Wellenspiel

Mittags werde ich zur Spanierin und halte Siesta, denn am Abend steht Open Air an der Plaza auf dem Programm und es wird garantiert spät werden, bis ich nach Hause komme.  Frisch geduscht, leichte Sommersachen an und ab den Berg diesmal hoch nach Los Silos zum bunten Treiben. Unterwegs treffe ich meine Vermieterin mit einer englischen Urlauberin aus der Siedlung und statt spanisch spreche ich den ganzen Abend englisch. Die Straßen, die Plaza, die Fläche vor der Kirche und dem Konvent platzen bald aus allen Nähten, so viele Menschen von nah und fern sind zum Festival Boreal gekommen. Gegen Mitternacht ist bis 01:00 Uhr ist Musikpause und dann geht es weiter bis in die frühen Morgenstunden. Ein Kinderkarussell dreht Runde um Runde, in Straßenständen werden Kunsthandwerk geboten und Vereine sorgen mit leckeren Speisen für vollen Magen. Zur Geisterstunde werden wir drei ältere Damen 😉 mit dem Auto abgeholt, ein kurzweiliger erholsamer Urlaubstag geht zu Ende und ich schlafe wie ein Murmeltier in dieser Nacht. Los Silos never sleeps this night!

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